Film - HAYY - a self taught musical

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„The Story of Hayy – A Self-Taught Musical“ ist eine Videoarbeit, die unter Mitwirkung einer Vielzahl von Künstlern über den Zeitraum von einem Jahr entstanden ist. Ausgehend von dem Roman “Hayy ibn Yaqdhan / Der Philosoph als Autodidakt” von Ibn-Tufall thematisiert das Video in Liedern, Performances und Texten die Ideen des Selbststudiums und der Überlebenskunst von Menschen in der Wildnis. Darüber hinaus stehen die Bedeutungen von Isolation und Kooperation für das alltägliche menschliche Leben im Mittelpunkt des Projektes. Hayy ibn Yaqdhan ist ein Klassiker der mittelalterlichen Philosophie. Die Geschichte des Jungen Hayy, der von einer Gazelle in der Wildnis aufgezogen wird und durch Beobachtung und Kontemplation alles über Handwerk, Medizin, Philosophie und Glaube selbst erlernt, hatte einen bedeutenden Einfluss auf die arabische und europäische Literatur.

Jede Episode im Video hat einen direkten Bezug zu dem Protagonisten Hay und seiner Geschichte. Die Videoarbeit verdeutlicht dabei, wie sehr die menschliche Zivilisation auf Kooperation beruht. Diese Strategie wurde auch beim Dreh der Arbeit umgesetzt. An jedem der vier Drehorte wurde ein Song mit lokalen Musikern aufgenommen. Der Mothersong thematisiert Hayys zunehmendes Bewusstsein für seine Isolation (Amsterdam, 2012). Der Bloodsong verdeutlicht seine Suche nach Leben und Tod und ihrem Ursprung (Tokyo, 2013). Der Tonguesong wiederum handelt von dem natürlichen Verlangen nach Wissen und Erfahrung (Mumbai, 2013). Der Schluss zeigt Hayys Wertesystem und seine Überzeugung dessen (Sizilien, 2013).

Idee: Elmar Hermann, Anna Heidenhain,Maki Umehara

Film: Alexander Basile

Ausstattung/ Video: Hugo Schneider

Choreographie: Rita McBride

Musik: sub-tle.

Nach der Geschichte “Der Philosoph als Autodidakt” von Ibn Tufail

Mit David-Marlo Conrads, Elke Kania, Karolina Thorwarth, Micheal Maurissens, Bambi, Andy Slemenda, Antje Feger& Benjamin Stumpf, David Bernstein, Carlotta Werner, Christian Wieser, Claudia Barth, Glen Rubsamen, Hiroyuki Masuyama,, Hishiko Yamane, Hüseyin Karakaya, Janosch Pugnahi,Joni Waka, Maiko Sugano, Matthis Bacht, Miki Hoei, Naoki Matsushita, Olof Jönsson, Yoshimi Kanbayashi

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